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Ende des 19. Jahrhunderts entstand innerhalb der deutschen Judenschaft eine Bewegung, die sich um die Lebbarkeit jüdischer Gestze im Alltag Gedanken machte. Als Reaktion darauf gründeten sich deutschlandweit orthodoxe, an den alten Traditionen orientierte Gruppen.

Als in München die Neue Synagoge in der Herzog-Max-Straße, mit Orgel, gemischtem Chor, Frauen im Parkett und deutscher Liturgie so richtig in Fahrt kam, errichtete ein Orthodoxer Flügel eine weitere Synagoge in der Herzog-Rudolph-Straße, die dann auch prompt in der sogenannten Reichskristallnacht als Zielscheibe für die Nazis herhalten musste.. Inzwischen gibt es noch einige weitere, in der Steinerstraße in MIttersendling, in der Georgenstraße in Schwabing, und eine Chabad-Synagoge in Bogenhausen.

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