Tibetischer Buddhismus

Durch die von den Chinesen nach der Besetzung Tibets erzwungtenen Flucht von Tibetern, oft nach Indien, wurde das Thema im Westen, auch in Deutschland und auch in München, sehr populär. Im Sog dieser Popularität schossen auch hier tibetisch-buddhistische Gruppen wie Pilze aus dem Boden.

Nun war und ist Tibet groß genug für viele Schattierungen des aus Indien importierten Buddhismus, der dort mit vor Ort vorgefundenen volkstümlichen Glaubensrichtung, wie denen der Bön, verschmolz. Oft waren diese unterschiedlichen Buddhismen den Tibetern nicht einmal präsent. Erst im Westen, in Deutschland und natürlich auch in München, haben Tibeter diese Richtungen kennengelernt. Bis heute scheinen die verschiedenen tibetisch-buddhistischen Gruppen auch in München ein Eigenleben zu führen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.