Woher

Diesen Teil des Titels dieser Website möchte ich als in die individuelle Vergangenheit gerichtet sehen, zu den Vorfahren, zu meinen persönlichen Ahnen.

Irgendwie kam ja doch was rüber, haben sich Eigenschaften in die DNA eingeschrieben, bin ich, mir selbst wenig bewußt, mit alten Familientraditionen beladen.

Genetiker bestätigen uns, daß wir unser Genom, in einem ersten Schritt gesehen, zur Hälfte aus den Genen unseres Vaters und aus denen unserer Mutter besteht. Naja, nicht zur exakten Hälfte, sonst wären ja alle Geschister gleich. Es gibt also schon noch einen Teil, der durch Zufall, oder, wie auch immer man das sehen mag, durch die Umstände, bedingt und geformt wurde. Die Biologie, der Biologe, die Biologin, sagen uns weiter, daß wir sicher nur einen Vater und eine Mutter haben, auch wenn erster nun vielleicht nicht immer (zumindest nachträglich) ganz klar nachweisbar sein mag. Deswegen unter anderem haben Juden zum Beispiel eine matriliniare Abstammung, das bedeutet, wessen Mutter von jüdischer Abstammung ist, der wird als Jude diskussionslos anerkannt (und ist damit Staatsbürger von Israel).

Mit dieser Thematik, der Abstammung, der Vorfahren, der Ahnen, meiner Ahnen, hab ich mich in den letzten Jahren beschäftigt. Bei meinen Vorfahren hab ich auf die Art und Weise zwar einige nicht ganz koschere Charaktere gefunden, doch bisher, innnerhalb von 8 Generationen (von maximal 16, die ich aber nur teilweise erforschen und belegen konnte), keine Juden.

Bei dieser Suche, die man ja auch in einschlägigen Kreise Ahnenforschung nennt, hab ich mir einige Fähigkeiten anlernen müssen, zum Beispiel diejenige, alte deutsche Handschriften in Jahrhunderte alten Kirchenbüchern oder auch amtlichen Dokumenten lesen zu können. Auch um intensivere regionale Geschichtskenntnisse kommt man nicht drumrum, wenn man den Job ernsthaft betreiben möchte.

Uns nun geht’s ans Eingemachte:

Dieses Bild hab ich heute (17.4.2021) erst erstellt, eine ungewöhnliche Art, einen (einfachen) Stammbaum darzustellen. Eine Anleitung dazu findet ihr hier.

Es stellt eine Landschaft mit Inseln in einem Meer, von oben gesehen, dar. Die Höhenlinien sind Jahre, in 10er Schritten. Die höchsten Berge sind uns zeitlich am nächsten, die dunkelblauen Meerestiefen am entferntesten. Die roten Kreise umschließen Familien, davon ausgehende Pfeile zeigen auf Kinder, die beiden auf die Kreise zeigenden Pfeile sind die Eltern.

Als Beispiel meine Ursprungsfamilie in der Bildmitte:
– 5 Geschwister (Pfeile gehen nach außen zu ihren Kindern)
– Mutter: Anna (Pfeil von unten)
– Vater: Johann (Pfeil von oben)

Was natürlich an der Anhäufung der Personen dort das Faszinierende ist: nahezu alle sind entweder in München gestoben, dort geboren, oder beides. Je länger ihr Wege in Pfeilrichtung verfolgen konnt, desto mehr Gereationen haben (hier) mit München Verbindung. So führt zum Beispiel der Weg von Sebastian Liegl (1803 in Grefnkirchen – 1871 in München) über 4 Generationen zu mir.

Und alle, soweit ich es überblicken kann, haben als Bezugspunkte auch Kirchengebäude. Die möchte ich euch dann später im Wohin-Teil näherbringen, auf alle Fälle die in München.

Die Ergebnisse meiner Lerninhalte bezüglich der Ahnenforschung hab ich auf folgenden Websites veröffentlicht:
DieLiegls.de, dort findet Ihr gut 1500 Personen, die den Namen Liegl trugen und zuallermeist in der Oberpfalz lebten.
Ahnenforschung-Muenchen.de, hier habe ich einige Tipps für AhnenforscherInnen veröffentlicht, die mir bei meiner eigenen Forschung in München nützlich waren und sind.
Ahnenforschung-Liegl.de. Wer an dem Thema Ahnenforschung Geschmack gefunden hat, aus Zeit- oder sonstigen Gründen aber damit nicht beliebig weit gekommen ist, dem kann ich hier Hilfe, gegen Entgelt meiner individuellen Arbeitszeit, anbieten.

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